Tuberkulose, die

Die T. (früher auch bekannt als Schwindsucht, Morbus Koch, Kirchhofhusten, „die Motten“ oder „Weiße Pest“) wird durch das Bakteriummycobacterium tuberculosis“ hervorgerufen. Am häufigsten ist die Lungentuberkulose (oder „Phthisis“, vom griech. „Dahinschwinden“), deren Krankheitsverlauf Atemlosigkeit, Schmerzen, starkes Schwitzen und letztlich blutigen Husten beinhaltet. Das Stethoskop wurde ursprünglich zur leichteren T.-Diagnose entwickelt. 1882 identifiziert Robert Koch den Erreger der T. 1921 entwickeln, nach einem Fehlversuch Kochs, die fränzösischen Forscher Albert Calmette und Camille Guérin (BCG, Bacillus Calmette-Guérin). Mitte der 1940er Jahre folgt das erste wirksame Antibiotikum. Auch heute ist die T. noch gefährlich, v.a. in Zusammenhang mit AIDS und durch die Entstehung antibiotikaresistenter Stämme.

Vgl. Dobson 2009

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Wörterbuch der Hygieneaufklärung

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